Lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Wahrheit ist das Erhabenste - drum kann man's auch nicht jedem auf die
Nase binden.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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In den ersten Lebensjahren eines Kindes bringen ihm die Eltern Gehen
und Sprechen bei, in den späteren verlangen sie dann, daß es
stillsitzt und den Mund hält.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Das Geld, was man für seine Hochzeit ausgibt, ist sehr häufig die
erste Einzahlung in die wechselseitige Lebensverbitterungsanstalt.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Der Mensch ist auch ein Federvieh. Denn gar mancher zeigt, sobald er
eine Feder in die Hand nimmt, was er für ein Vieh ist.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur
verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Ein Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein
bleistiftgewordener Mensch.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die
ältere heißt Inquisition.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Die Phönizier haben das Geld erfunden - aber warum so wenig?
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine
Kunst.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Überhaupt hat der Fortschritt, das an sich, daß er viel größer
aussieht, als er wirklich ist.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Nichts kann mehr zur Seelenruhe beitragen, als wenn man keine Meinung hat.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute,
die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Strenge Moralisten sagen: Um Glücklich zu sein, muß man alle
Leidenschaften aus sich verdammen. Dieser Rat ist ungefähr so gut, als
wie wenn man einem, der über enge Stiefel klagt, sagt, er soll sich
beide Füß' amputieren lassen, damit er kein Verdruß mehr mit dem
Schuster hat.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und
von ferne schön ist.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Mißtrauen immer ein
Unglück.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Kaum ist die Ernte einer Erfahrung eingebracht, wird der Acker vom
Schicksal neu umgepflügt.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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Zuviel plauschen die Weiber erst, wenn sie alt sind. Wenn sie jung
sind, verschweigen sie einem zuviel.
		-- Johann Nepomuk Nestroy
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